Der Fehler 0x80070570 mit dem Hinweis auf eine beschädigte, nicht lesbare Datei oder ein Verzeichnis verlangt zuerst eine Umfangsprüfung. Betrifft er nur eine Datei, suchen Sie eine gesunde Kopie. Scheitern viele Dateien desselben Laufwerks, schützen Sie lesbare Daten und prüfen Verbindung sowie Gerätestabilität. Führen Sie CHKDSK oder eine Formatierung nicht als ersten Schritt aus: Diese Vorgänge können Metadaten verändern, bevor Sie die benötigten Dateien gesichert haben.
Welche Aktion löste den Code aus?
Notieren Sie den vollständigen Wortlaut und die betroffene Datei. Kam die Meldung beim Öffnen eines Fotos, beim Kopieren eines Ordners oder beim Zugriff auf ein ganzes Laufwerk? Diese Unterscheidung bestimmt den nächsten sicheren Schritt. Ein einzelner beschädigter Download lässt sich möglicherweise von der Quelle erneut laden. Ein externes Laufwerk, dessen zahlreiche Ordner nicht mehr lesbar sind, braucht zuerst Datensicherung und Stabilitätsprüfung.
Prüfen Sie zwei oder drei andere Dateien auf demselben Datenträger, ohne ihn mit vielen Versuchen zu belasten. Funktionieren sie normal, kann das Problem enger begrenzt sein. Sind mehrere voneinander unabhängige Dateien betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Dateisystem- oder Medienproblems. Testen Sie auch, ob das Gerät mit erwarteter Kapazität angezeigt wird. Ein fehlendes Laufwerk, eine wechselnde Größe oder wiederholte Abbrüche sind kein Fall für wiederholte Software-Scans.
Microsoft führt den zugrunde liegenden Windows-Fehler als ERROR_FILE_CORRUPT, Code 1392 (0x570), mit dem Wortlaut „The file or directory is corrupted and unreadable“ in der offiziellen Fehlercodeliste. Das erklärt die Meldung, aber nicht automatisch ihre Ursache. Eine falsche Schlussfolgerung wäre, allein aus der Zahl auf einen defekten Datenträger oder auf eine bestimmte Reparatur zu schließen.
Schreiben Sie auf, ob die Meldung beim Lesen der Quelle oder beim Schreiben auf das Ziel auftauchte. Beim Kopieren sind zwei Laufwerke beteiligt. Wenn der Vorgang immer an derselben Quelldatei stoppt, ist diese Datei verdächtig. Wenn verschiedene Dateien nur auf demselben Ziel scheitern, prüfen Sie Zielgerät, Kabel und verfügbaren Platz. Diese einfache Beobachtung verhindert, dass Sie einen gesunden Quellordner unnötig reparieren.
Stabilität und Verbindung ohne Schreibzugriff prüfen
Bei einem externen Laufwerk sehen Sie nach Kabel, Port und Stromversorgung. Verwenden Sie nur eine bekannte, passende Verbindung und vermeiden Sie eine lange Kette von Hubs. Beobachten Sie, ob Windows das Gerät durchgehend erkennt. Ein einmaliger Wechsel auf ein bekannt funktionierendes Kabel kann einen Kontaktfehler sichtbar machen. Werden Geräusche, Wärme oder Abbrüche schlimmer, brechen Sie weitere Tests ab. Ständiges Neuverbinden kann einen instabilen Datenträger zusätzlich belasten.
Öffnen Sie im Datei-Explorer einen kleinen, bisher gut lesbaren Ordner. Kopieren Sie einzelne wichtige Dateien auf ein anderes gesundes Laufwerk, falls die Quelle stabil ist. Verwenden Sie für den Test keinen großen Massenkopiervorgang über das ganze Medium. Wenn die Quelle beim ersten Lesen wieder verschwindet, hören Sie auf. Ein geeignetes Image oder professionelle Datenrettung ist dann sinnvoller als neue direkte Scans und Reparaturversuche.
Wird nur ein Dokument nicht geöffnet, prüfen Sie vorhandene Versionen, Papierkorb und Backups. Öffnen Sie das Original nicht immer wieder mit verschiedenen Programmen. Wenn die Datei auf einem Cloud-Speicher liegt, vergleichen Sie eine ältere Version. Bei einem gerade heruntergeladenen Archiv kann ein erneuter Download von der vertrauenswürdigen Quelle schneller und sicherer sein. Wählen Sie die Maßnahme nach dem Ursprung der Datei, nicht nach einer universellen Fehlerliste.
Bei einem USB-Gehäuse ist ein anderes bekannt funktionierendes Kabel eine begrenzte, nachvollziehbare Probe. Halten Sie fest, ob sich die Lesbarkeit dadurch stabilisiert. Bleibt das Laufwerk nicht zuverlässig verbunden, führen Sie keine langen Kopier- oder Reparaturserien aus. Ein einmaliger Erfolg nach dem Umstecken beweist nicht, dass die Daten sicher sind. Kopieren und prüfen Sie zuerst die wichtigsten Dateien, solange die Verbindung gut ist.
Für ein stabil erkanntes USB-Medium bietet die Seite zur USB-Datenwiederherstellung weitere Einordnung. Sie ist keine Aufforderung, ein Gerät mit Abbrüchen oder Klickgeräuschen immer wieder direkt zu scannen.
Erst die noch zugänglichen Daten schützen
Kopieren Sie lesbare, wichtige Ordner auf ein zweites gesundes Gerät und öffnen Sie dort einige Ergebnisse. Besonders wertvoll sind persönliche Fotos, nicht ersetzbare Dokumente und Projektdateien. Vergewissern Sie sich, dass die Kopie nicht nur aus leeren Namen besteht. Wenn eine Datei mitten im Kopieren den Fehler auslöst, überspringen Sie diese zunächst und sichern Sie andere lesbare Daten. Zwingen Sie die Quelle nicht durch zahlreiche wiederholte Leseversuche an derselben Stelle.
Diese Reihenfolge gilt auch dann, wenn Windows CHKDSK vorschlägt. CHKDSK kann Dateisystemstrukturen ändern. Es mag später eine Aufgabe bei einem logischen Fehler haben, ersetzt aber keine vorherige Sicherung. Formatieren oder Initialisieren schreibt ebenfalls auf den Datenträger. Bei wichtigen Daten dürfen solche Aktionen nicht vor der Wiederherstellung oder einer überprüften Kopie stehen. Ein schnell verschwundener Fehler ist wenig wert, wenn dabei die benötigten Dateien verlorengehen.
Falls eine Kopie am Ziel eine andere Größe aufweist oder nicht geöffnet werden kann, gilt sie noch nicht als gesichert. Prüfen Sie repräsentative Dokumente, verschiedene Fotos und gegebenenfalls ein Video an mehreren Stellen. Bei einem beschädigten ZIP muss eine Testextraktion funktionieren, nicht nur sein Name erscheinen. So stellen Sie fest, welche Inhalte intakt sind und für welche eine zusätzliche Wiederherstellung nötig bleibt.
Führen Sie eine kurze Liste: Welche Ordner lassen sich lesen, welche Datei erzeugt den Fehler und welche Kopie wurde am Ziel geöffnet? Bei vielen Daten verhindert diese Liste, dass Sie denselben problematischen Bereich wiederholt anfordern. Sie erleichtert auch einer Fachperson die Einschätzung, falls das Laufwerk instabil wird. Notieren Sie dabei keine vertraulichen Inhalte, sondern nur Namen, Pfade und beobachtete Symptome.
Logische Wiederherstellung auf einem stabilen Medium
Wenn das Laufwerk korrekt erkannt wird und stabil lesbar bleibt, kann Drecov nach verlorenen oder unzugänglichen Dateien unter Windows suchen. Es unterstützt PC-Laufwerke und stabile externe Medien. Quick Scan, Deep Scan, Filter und Vorschau helfen, Kandidaten vor dem Speichern zu prüfen. Lost Partition Recovery ist für eine verschwundene Partition gedacht, nicht für die mechanische Reparatur einer Festplatte. Drecov behebt keine defekte Elektronik, keine Klickgeräusche und keine instabile Verbindung.
⚠ Achtung: Installieren Sie Drecov auf einem anderen Laufwerk als dem, auf dem die Daten verloren gingen, um ein Überschreiben zu vermeiden.
Vor dem Start legen Sie ein zweites gesundes Laufwerk als Wiederherstellungsziel bereit. Installieren Sie das Programm nicht auf dem betroffenen Volume und schreiben Sie dort möglichst nichts mehr. Wenn die Quelle während einer kurzen Prüfung ausfällt, sollten Sie direkte Scans nicht fortsetzen. Bei einer einzelnen beschädigten Datei kann eine frühere Version besser sein als ein Scan. Die umfassendere Dateiwiederherstellung behandelt den Unterschied zwischen gelöschten und unzugänglichen Dateien.
Schritt 1: Genau die betroffene Quelle wählen
Öffnen Sie Drecov und wählen Sie das stabile Gerät oder Volume, auf dem die Datei vor dem Problem lag. Prüfen Sie Laufwerksbuchstabe und Kapazität. Eine Quelle mit verschwundener Partition kann den passenden Lost-Partition-Modus erfordern; ein noch sichtbarer Ordner braucht nicht automatisch diese Funktion. Scannen Sie nicht die leere Zielplatte, auf der Sie die Ergebnisse speichern wollen.

Schritt 2: Suchen und vorab prüfen
Führen Sie zuerst Quick Scan aus. Nur wenn die gewünschten Dateien fehlen und das Medium weiterhin stabil ist, wechseln Sie zu Deep Scan. Grenzen Sie nach früherem Pfad, Dateinamen und Typ ein, soweit die Ergebnisse diese Angaben liefern. Nutzen Sie die Vorschau für repräsentative Kandidaten. Eine sichtbare Miniatur oder der Dateiname garantiert nicht, dass alle Seiten, Bilder oder Videoframes intakt sind.

Schritt 3: Woanders speichern und testen
Stellen Sie die Kandidaten auf dem zweiten gesunden Laufwerk wieder her. Falls Sie die Ausgabe nicht sofort finden, sehen Sie dort in Drecov Folder oder Recovery Folder nach. Öffnen Sie mehrere wichtige Dateien und vergleichen Sie sie mit vorhandenen Versionen. Eine Datei, die am Ziel nicht lesbar ist, ist noch kein Erfolg. Erst nach dieser Kontrolle entscheiden Sie über CHKDSK, Neuformatierung oder weiteren Betrieb des ursprünglichen Datenträgers.

⚠ Achtung: Installieren Sie Drecov auf einem anderen Laufwerk als dem, auf dem die Daten verloren gingen, um ein Überschreiben zu vermeiden.
Reparaturentscheidung nach dem Datencheck
Wenn alle wichtigen Dateien geprüft gesichert sind und die Quelle stabil bleibt, können Sie eine Dateisystemprüfung für das betroffene Volume erwägen. Notieren Sie vorher den Laufwerksbuchstaben und das konkrete Problem. CHKDSK zielt auf Dateisystemfehler, nicht auf mechanische Schäden. Geben Sie keinen Befehl mit einem Platzhalterlaufwerk blind ein. Prüfen Sie vorher in der Datenträgerverwaltung, welches Gerät wirklich betroffen ist. Bei Unsicherheit ist eine Diagnose ohne Schreibreparatur die bessere erste Auskunft.
Tritt der Fehler nur bei einem Download auf, fordert eine erneute Kopie von der ursprünglichen Quelle womöglich keine Laufwerksreparatur. Entsteht er ausschließlich beim Übertragen auf ein bestimmtes USB-Gerät, prüfen Sie außerdem Ziel und Verbindung. Der Artikel über unerwartete Kopierfehler behandelt diese Übertragungsseite. Vermeiden Sie die Annahme, dass immer das Laufwerk beschädigt ist, dessen Name zuletzt auf dem Bildschirm stand.
Falls nach Sicherung und gezielter Prüfung weitere Fehler auftreten, verwenden Sie den Datenträger nicht als einzigen Speicherort wichtiger Daten. Eine kurzfristig erfolgreiche Reparatur beweist keine dauerhafte Hardwaregesundheit. Ersetzen Sie ein Gerät mit wiederkehrenden Lesefehlern nach dem Sichern. Bei instabilen Medien kann selbst ein Test der gesamten Oberfläche zusätzlichen Stress verursachen; beenden Sie ihn bei erneuten Abbrüchen.
Nach einer Reparatur sollten Sie denselben kleinen Lesetest wiederholen, der vorher fehlschlug. Öffnen Sie anschließend weitere Dateien aus unterschiedlichen Ordnern. Wenn nur die ursprüngliche Fehlermeldung verschwunden ist, aber Bilder oder Dokumente beschädigt bleiben, war die Datenfrage nicht gelöst. Stellen Sie dann die überprüften Kopien wieder her oder lassen Sie ein problematisches Laufwerk ersetzen. Bewahren Sie das Sicherungsziel unverändert, bis alle benötigten Inhalte kontrolliert sind.
Fazit
Bei Fehler 0x80070570 klären Sie zuerst, ob eine einzelne Datei oder viele Inhalte desselben Laufwerks betroffen sind. Prüfen Sie die Verbindung ohne unnötige Schreibvorgänge und sichern Sie lesbare Daten. Drecov kann auf einer stabilen, korrekt erkannten Quelle nach unzugänglichen Dateien suchen und Ergebnisse auf einem anderen gesunden Gerät speichern. Öffnen Sie diese Ergebnisse, bevor Sie CHKDSK, Formatierung oder andere Änderungen an der Quelle vornehmen.
⚠ Achtung: Installieren Sie Drecov auf einem anderen Laufwerk als dem, auf dem die Daten verloren gingen, um ein Überschreiben zu vermeiden.








